Canis Pacalis® - Der friedliche Weg

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Herzlich Willkommen auf der Website und dem Blog von Canis Pacalis® - Der friedliche Weg.

Wir möchten Euch hier zum Thema friedliche und gewaltfreie Hundeerziehung und Kynologie informieren.

Hier wird sehr viel Wert auf einen respektvollen Umgang mit dem Partner Hund gelegt.

Wir beraten Euch gerne bei Euren Problemen mit dem Hund und sind behilflich einen passenden, fachkundigen Trainer, eine gute Hundeschule zu finden.

Nachwuchsautoren können sich gerne an uns wenden und erhalten dann ein ausgewähltes Thema, zu dem sie einen Blog oder Artikel schreiben können, den wir nach Prüfung eventuell auch veröffentlichen.

Trainer die nach unseren Grundsätzen arbeiten dürfen sich jederzeit bei uns melden. Wir freuen uns auf eine konstruktive und tolle Zusammenarbeit.

Wir wünschen Euch viel Spass.

 

 

Von Hunden, Menschen und Alltäglichkeiten

Den heutigen Blogbeitrag möchte ich einfach mal den Menschen widmen, die sich im Umgang mit Hunden, insbesondere den Belohnungen für Hunde oder der Interaktion im sozialen Umfeld noch unsicher sind.

Wir sind Menschen, wir haben so unsere Sicht der Dinge was den Alltag betrifft. Jeder von uns hat seine eigene Sichtweise, was für ihn Alltag ist.

Nehmen wir das Beispiel einer normalen vierköpfigen Familie. Ein Papa, berufstätig, vielleicht im Schichtdienst. Die Mama, halbtags berufstätig und zwei schulpflichtige Kinder.
Was ist Alltag? Alltag für den Papa ist mit Sicherheit das Aufstehen nach dem Wecker klingeln, das Frischmachen, in die Arbeit gehen. Die Alltäglichkeiten gehen in der Arbeit entsprechend weiter. Alltäglichkeiten sind für den Papa jeden Tag 30 Minuten Zug zu fahren um in die Arbeit zu kommen, oder vielleicht sogar eine Stunde mit dem Auto durch den städtischen Berufsverkehr zu schlendern.

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Das Kinntarget - und was es mit uns macht

IMG 2828Charly, mein 3 jähriger Labrador, hat seit fünf Tagen mit einem ziemlich aggressiven Magen-Darm-Virus zu kämpfen. Erbrechen, Durchfall, Apathie und akute Schmerzen - die ganze Palette eben. Wir waren mehrfach beim Arzt, bekamen Medikamente. Heut mussten wir in die Klinik. Charly war sehr gestresst - neben seinem desolaten gesundheitlichen Zustand, musste er das Röntgen und Blutabnehmen über sich ergehen lassen. Fremde Menschen, die ihn anfassten, an ihm vorbei liefen, neue, ungewohnte Gerüche, eine laut weinende Frau im Wartezimmer - all das machte meinen sonst so fröhlichen Hund zu einem Häufchen Elend. Er bekam eine Infusion die 30 Min. lief, deswegen bat ich, mit ihm im Behandlungszimmer bleiben zu dürfen. Ich setzte mich zu ihm auf den Boden und umarmte ihn. Das Personal war sehr freundlich und offenbar ziemlich überrascht, dass sich jemand auf den dreckigen Boden zu seinem Hund setzt - mit Hundehaaren übersät - um seinem Hund Sicherheit zu geben. Ich reichte Charly meine linke Hand. Was machte er? Er legte seinen Kopf vertrauensvoll hinein.
Dieses Auflegen - das Kinntarget - war für uns in diesem Moment eine unglaubliche Erleichterung.
Warum ?

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Das Ding mit der Impulskontrolle

 

Ein für viele Hundehalter wichtiger Faktor ist die Impulskontrolle. Über wenige Dinge wird sich im Hundetraining so viele Gedanken gemacht wie über diese.

Da teilt man sich Löffelchen ein, spielt das 10-Leckerchen-Spiel, vermeidet Situationen, wenn der Hund keine Löffel mehr übrig hat, wundert sich aber, warum der Hund ausflippt, obwohl er eigentlich noch alle Löffelchen übrig haben müsste.

Doch wie kommt das? Warum tickt der Hund aus, wenn er doch eigentlich noch Impulskontrolle übrig haben müsste und warum funktionieren manchmal Sachen mit bereits verbrauchter IK?

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Hundetraining auf dem Silbertablett


In Zeiten einer multimedial gelenkten Gesellschaft, in der Problemlösungen jederzeit, - transparent und quasi allgemeingültig - auf dem Silbertablett konsumfertig serviert werden, welch Daseinsberechtigung haben da eigentlich noch wirkliche Experten und Fachleute?

Eine Erläuterung zum Phänomen Fernseherziehung


1.      Wie ist der Aufbau dieser Formate?

2.     Was sind die Inhalte und was wird vermittelt?

3.     Wer vermittelt uns die Inhalte?

 

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Wer flüstert, der lügt

Immer wieder begegnen mir und begegneten mir im Laufe der Jahre die so genannten Hundeflüsterer.

Darunter ganz bekannte, wie der Herr aus Mexiko, aber auch äußerst unbekannte Personen aus kleinen Dörfern auf dem Lande. Warum erfreut sich dieser Name, bzw. diese Bezeichnung eigentlich so großer Beliebtheit?

Betrachten wir uns doch zuerst einmal neutral den Namen und beleuchten dann, ob hier denn tatsächlich geflüstert wird, ober ob der altbekannte Spruch aus der Überschrift nicht doch einen Funken Wahrheit in sich trägt.

Flüstern: Laut Duden definiert sich flüstern als mit tonloser, sehr leiser Stimme sprechen, oder als sehr leise, nur für wenige oder einen hörbar sagen. Nun, da dies geklärt ist, werfen wir einen Blick auf die, die sich diesen Begriff zu Eigen machen. 

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Was machst Du, wenn.....?

Heute möchte ich den Blogbeitrag mal mit einer Frage eröffnen und Euch bitten weiterzulesen, auch wenn Ihr euch denkt: "Was spinnt der denn?"

Also hier meine Frage:
Ist es für Euch ein Unterschied, ob ihr Eurem Kind erklärt, warum man nicht stehlen darf, oder ob Ihr von jemandem Wildfremden überfallen werdet und Euch und Euer Leben verteidigen müsst?

Ja klar werdet Ihr jetzt sagen, doch so klar ist das Ganze nicht.

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