Canis Pacalis® - Der friedliche Weg

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Herzlich Willkommen auf der Website und dem Blog von Canis Pacalis® - Der friedliche Weg.

Wir möchten Euch hier zum Thema friedliche und gewaltfreie Hundeerziehung und Kynologie informieren.

Hier wird sehr viel Wert auf einen respektvollen Umgang mit dem Partner Hund gelegt.

Wir beraten Euch gerne bei Euren Problemen mit dem Hund und sind behilflich einen passenden, fachkundigen Trainer, eine gute Hundeschule zu finden.

Nachwuchsautoren können sich gerne an uns wenden und erhalten dann ein ausgewähltes Thema, zu dem sie einen Blog oder Artikel schreiben können, den wir nach Prüfung eventuell auch veröffentlichen.

Trainer die nach unseren Grundsätzen arbeiten dürfen sich jederzeit bei uns melden. Wir freuen uns auf eine konstruktive und tolle Zusammenarbeit.

Wir wünschen Euch viel Spass.

 

 

Konflikte im Mensch-Hund Team

Ein immer wieder aufkommendes Thema, wenn es um das Zusammenleben mit Hunden geht, sind Konflikte.

Während darüber teilweise wirklich sehr emotionsgeladene Diskussionen stattfinden, möchten wir uns einfach mal sachlich mit dem Thema auseinandersetzen.

Was verbirgt sich hinter dem Wort Konflikt?

Die Definition besagt, dass ein Konflikt eine schwierige Situation infolge des Aufeinanderprallens unterschiedlicher Interessen, Forderungen oder Meinungen ist.

Dies kommt im täglichen Zusammenleben sehr häufig vor – intrinsische aber auch extrinsische Konflikte, die eine Kompromissbereitschaft zur Folge haben, wenn Konflikte als Chance gesehen werden.

Ein Hund möchte rausgehen, es regnet und der Halter empfindet keinen großen Drang, dem Bedürfnis des Hundes nachzugehen – es entsteht ein Konflikt zwischen zwei Individuen.

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Fernsehsendungen als Vorbild der nächsten Hundehalter-Generation

 

shutterstock 360355265Es flimmert, ist bunt und zeigt spannende Dinge – das Fernsehen bannt nach wie vor Kinder jeder Altersklasse.

Warum also ist es so schlimm, Kinder Sendungen schauen zu lassen, in denen mal hier und mal dort gezwickt wird, in denen ein Hund auf den Boden gedrückt oder unschön von oben herab mit dem Körper bedroht wird?

Es ist schlimm, weil Kinder imitatives Verhalten zeigen - Kinder lernen am Modell. Kinder haben in den seltensten Fällen die Möglichkeit, sich über die gesehene Sendung auszutauschen – und wenn, wird das Bild durch die Eltern, oft unbewusst, eher gefestigt. Die schädlichen Auswirkungen von TV-Konsum auf die kognitive und soziale Entwicklung sind hinlänglich bekannt. Prof.Dr.Dr. Spitzer hat das in seinem Buch „Digitale Demenz“ hervorragend zusammengefasst.
Das, was in diesen Sendungen gezeigt wird, ist nicht die Realität, sondern ein zusammengeschnittenes, mit dramatischer Musik unterlegtes Event im Fernsehen, das suggerieren soll, wie schnell und effizient ein Hund „erzogen“ werden kann. Nirgendwo steht in dieser Sendung, dass es ein DAVOR und ein DANACH gibt, nirgendwo steht, welche Trainingsmethoden WÄHREND des Drehs angewandt und rausgeschnitten werden.

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Das Kinntarget - und was es mit uns macht

IMG 2828Charly, mein 3 jähriger Labrador, hat seit fünf Tagen mit einem ziemlich aggressiven Magen-Darm-Virus zu kämpfen. Erbrechen, Durchfall, Apathie und akute Schmerzen - die ganze Palette eben. Wir waren mehrfach beim Arzt, bekamen Medikamente. Heut mussten wir in die Klinik. Charly war sehr gestresst - neben seinem desolaten gesundheitlichen Zustand, musste er das Röntgen und Blutabnehmen über sich ergehen lassen. Fremde Menschen, die ihn anfassten, an ihm vorbei liefen, neue, ungewohnte Gerüche, eine laut weinende Frau im Wartezimmer - all das machte meinen sonst so fröhlichen Hund zu einem Häufchen Elend. Er bekam eine Infusion die 30 Min. lief, deswegen bat ich, mit ihm im Behandlungszimmer bleiben zu dürfen. Ich setzte mich zu ihm auf den Boden und umarmte ihn. Das Personal war sehr freundlich und offenbar ziemlich überrascht, dass sich jemand auf den dreckigen Boden zu seinem Hund setzt - mit Hundehaaren übersät - um seinem Hund Sicherheit zu geben. Ich reichte Charly meine linke Hand. Was machte er? Er legte seinen Kopf vertrauensvoll hinein.
Dieses Auflegen - das Kinntarget - war für uns in diesem Moment eine unglaubliche Erleichterung.
Warum ?

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Das Ding mit der Impulskontrolle

Ein für viele Hundehalter wichtiger Faktor ist die Impulskontrolle. Über wenige Dinge wird sich im Hundetraining so viele Gedanken gemacht wie über diese.

Da teilt man sich Löffelchen ein, spielt das 10-Leckerchen-Spiel, vermeidet Situationen, wenn der Hund keine Löffel mehr übrig hat, wundert sich aber, warum der Hund ausflippt, obwohl er eigentlich noch alle Löffelchen übrig haben müsste.

Doch wie kommt das? Warum tickt der Hund aus, wenn er doch eigentlich noch Impulskontrolle übrig haben müsste und warum funktionieren manchmal Sachen mit bereits verbrauchter IK?

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Wer flüstert,lügt 

Immer wieder begegnen mir und begegneten mir im Laufe der Jahre die so genannten Hundeflüsterer.

Darunter ganz bekannte, wie der Herr aus Mexiko, aber auch äußerst unbekannte Personen aus kleinen Dörfern auf dem Lande. Warum erfreut sich dieser Name, bzw. diese Bezeichnung eigentlich so großer Beliebtheit?

Betrachten wir uns doch zuerst einmal neutral den Namen und beleuchten dann, ob hier denn tatsächlich geflüstert wird, ober ob der altbekannte Spruch aus der Überschrift nicht doch einen Funken Wahrheit in sich trägt.

Flüstern: Laut Duden definiert sich flüstern als mit tonloser, sehr leiser Stimme sprechen, oder als sehr leise, nur für wenige oder einen hörbar sagen. Nun, da dies geklärt ist, werfen wir einen Blick auf die, die sich diesen Begriff zu Eigen machen. 

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Strafe und ihre Wirkung auf den Strafenden

Im Rahmen der Blogparade "modernes Hundetraining vs. TV", freuen wir uns einen Artikel beisteuern zu dürfen. Den Link zur Tauschaktion Trainerstunde gegen Ticket findet Ihr am Ende des Artikels  

Was passiert mit dem Strafenden?

Ich möchte mich in dem heutigen Artikel einmal nicht damit befassen, was positive Strafe bei unseren Hunden bewirkt. Damit haben sich im Laufe der Jahre bereits so viele Experten befasst und darüber geschrieben, dass es eigentlich bekannt sein müsste.
Nein, in diesem Artikel möchte ich darauf eingehen, was eigentlich mit dem Menschen passiert, wenn er bei der Hundeerziehung auf positive Strafe in Form von aversiven Reizen setzt.

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